Das Frisbee | Drucken |
Freitag, 16. November 2007
Das Frisbee erzählt: „es war einmal..... 

Etwas kann ich mit Bestimmtheit sagen, jeder der diese Geschichte liest, ist auf jeden Fall viel jünger als ich. Doch fangen wir ganz von vorne an.... 

Damals, so um die Jahrhundertwende 1800/900, lebte mein Vater. Sein Name war übrigens „Frisbie“ und er hauste in Kalifornien USA. Sein Beruf war Bäcker, und er backte Tag für Tag feine Kuchen. Damit diese Kuchen auch eine tolle Figur machten, erfand er mich. Damals nannte man mich noch „Kuchenblech“! Wie unmodern. 

Auch damals schon hatte es junge Leute, welche auf die verrücktest- en Ideen kamen. Die Universitätsstudenten, so nannten sie sich, warfen, nach dem sie die Kuchen gegessen hatten, mich hin und her und her und hin. Und immer wieder. 

Ein Spielzeughändler schaute den Studenten voller Begeisterung zu und dachte, man könnte doch ein Spielzeug erfinden, welches sich besser eignet zum hin und her werfen, als so ein Kuchenblech. Wie ich schon sagte; ein unmoderner Name. 

Und so kam es dann, dass das „Frisbee“ erfunden wurde und als Spielzeug vermarktet wurde. Nun ja, schon bald merkten ein paar schlaue Leute, dass man auch so richtig Sport treiben kann mit dem Frisbee und so machte ich Karriere vom unmodernen Kuchenblech zur sportlich geformten Plastik-Wurfscheibe.

Ja, und heute gibt es mich in den verrücktesten Formen und verschiedensten Gewichten und dies mit 100 Jahren auf dem Buckel.

Es wäre sicher auch für Deine Lebensgeschichte von grosser Bedeutung, wenn Du mich einmal treffen würdest um eine Runde Frisbee zu spielen.

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Aufbau
Sämtliche Frisbees bestehen aus Polyurethan und sind je nach Mischverhältnis mehr oder weniger biegbar.
Hergestellt werden Sie im Spritzguss-verfahren.

Im Wesentlichen unterscheiden wir zwei Grundformen. Es gibt Frisbees mit ebener Oberfläche und solche mit herausgehobenem Zentrum.

Die wichtigsten Teile einer Frisbee-Scheibe sind:

  • Randseite Aussen, Randseite Innen
  • Oberseite mit Stabilisierungsrillen und Aufdruck
  • Unterseite mit Zentrum (Nippel)

Wie Ihr sehr schnell erkennen könnt, ist der Rand etwas dicker als der Rest der Scheibe.
Dies dient dazu, dass die einmal in Rotation versetzte Scheibe sich länger dreht, wodurch natürlich in Verbindung mit der Vorwärtsbewegung beim Flug auch das Luftkissen länger bestehen bleibt.
Weiter liegt der Schwerpunkt der Scheibe günstig tief, damit eine stabile Flugbahn möglich wird.

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